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Hörsaal A
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Akademischer Senat
Konferenzraum 2
Konferenzraum 3
Audimax
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Hörsaal D
Akademischer Senat
Konferenzraum 2
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Galerie
Pre-Summit Impact & Sustainability
Oliver Schmidt, Steffen Terberl
Pre-Summit Impact & Sustainability
Time
19.10.19, 11:15 - 12:15 (CEST)
Location
Hörsaal B
Referenten
Entrepreneurship Toolbox
Johanna Ebeling
Entrepreneurship Toolbox

Wie können Lehrende nicht-ökonomischer Fächer niedrigschwellig Entrepreneurship-Elemente in ihre eigene Lehre integrieren? Um Antworten auf diese Frage zu finden habe ich die Toolbox https://entrepreneurship-toolbox.com/ entwickelt.
Mithilfe der Methoden in der Entrepreneurship Toolbox können Hochschullehrende niedrigschwellig und ohne Vorwissen Elemente von Entrepreneurship Education in Ihre eigene Lehre integrieren.

Aktuell sind Methoden zu den Schwerpunkten “Geschäftsmodell-Entwicklung” und “Entrepreneurship Mind-Set” online. Die Methoden aus dem Bereich der Geschäftsmodell-Entwicklung unterstützen Studierende darin, aus eigenen Ideen oder Ergebnissen aus Projektseminare nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die Methoden aus dem Bereich Entrepreneurship Mind-Set fördern dagegen Kompetenzen wie Selbstreflexion, Werteorientierung oder Kreativität.

In dem Workshop stelle ich die Methoden, sowie Anwendungsfälle als Unterstützung für Lehrende und andere Interessierte vor.

Time
19.10.19, 12:30 - 13:30 (CEST)
Location
Akademischer Senat
Referenten
Digitalisierung als Komponente - Digital schlägt Kapital
Digitalisierung als Komponente - Digital schlägt Kapital

Die Digitalisierung bietet schier unendliche Möglichkeiten Herausforderung unserer Umwelt anzupacken, Kosten extrem zu reduzieren, seine Zielgruppen an allen Ecken der Welt kostengünstig zu erreichen und ganz neue Möglichkeiten zu erschließen. So beeinflussen Heimbecks Gründungen schon heute vielen Millionen Menschen im Monat, retten tausenden Tiere das Leben, bringen Gesundheit an den Arbeitsplatz, unterstützten Nomadenkinder in den entlegensten Ecken, und zeigen wie es auch in der verschwenderischen Modewelt besser, günstiger und gleichzeitig umweltfreundlicher geht. Dabei herrscht die allgemeine Vorstellung hierzu enormes technologisches Wissen, viele Entwickler und noch mehr Kapital zu benötigen. Völlig falsch und das führt zu völlig unbrauchbaren Konzepten - Matthias Heimbeck zeigt auf, das vor allem ein Verständnis von digitalen Prinzipien notwendig ist, nicht aber die digitalen Fähigkeiten selbst. Allerdings hat jeder Gründer, der eine digitale Anwendung plant die Herausforderung neben dem Entrepreneurial Design auch gleichzeitig ein eigenes IT-Produkt anzubieten. Ohne klares Konzept sind die Chancen daher doppelt so hoch, sich als Gründer in der Komplexität zu verirren. Die Digitalisierung als Komponente zu Begreifen ermöglicht sich wieder auf die Chancen zu konzentrieren. Serial-Entrepreneur Matthias Heimbeck geht anhand von vielen spannenden Beispielen aus seinen eigenen Gründungen auf folgende Fragen ein: Was sind die relevanten digitalen Prinzipien, die ich im Konzept beachten muss? Welche Eigenschaften, Chancen und Herausforderungen stellt die Digitalisierung für Entrepreneure? Wie setze ich mich langfristig auch ohne Forschungszentrum vom Wettbewerb ab? Wie kann ich digitale Produkte als Komponenten verwenden?

Time
19.10.19, 15:55 - 16:10 (CEST)
Location
Audimax
Referenten
Digitalisierung als Komponente - Digital schlägt Kapital
Matthias Heimbeck
Digitalisierung als Komponente - Digital schlägt Kapital

Die Digitalisierung bietet schier unendliche Möglichkeiten Herausforderung unserer Umwelt anzupacken, Kosten extrem zu reduzieren, seine Zielgruppen an allen Ecken der Welt kostengünstig zu erreichen und ganz neue Möglichkeiten zu erschließen. So beeinflussen Heimbecks Gründungen schon heute vielen Millionen Menschen im Monat, retten tausenden Tiere das Leben, bringen Gesundheit an den Arbeitsplatz, unterstützten Nomadenkinder in den entlegensten Ecken, und zeigen wie es auch in der verschwenderischen Modewelt besser, günstiger und gleichzeitig umweltfreundlicher geht.

Dabei herrscht die allgemeine Vorstellung hierzu enormes technologisches Wissen, viele Entwickler und noch mehr Kapital zu benötigen. Völlig falsch und das führt zu völlig unbrauchbaren Konzepten - Matthias Heimbeck zeigt auf, das vor allem ein Verständnis von digitalen Prinzipien notwendig ist, nicht aber die digitalen Fähigkeiten selbst.

Allerdings hat jeder Gründer, der eine digitale Anwendung plant die Herausforderung neben dem Entrepreneurial Design auch gleichzeitig ein eigenes IT-Produkt anzubieten. Ohne klares Konzept sind die Chancen daher doppelt so hoch, sich als Gründer in der Komplexität zu verirren. Die Digitalisierung als Komponente zu Begreifen ermöglicht sich wieder auf die Chancen zu konzentrieren.

Serial-Entrepreneur Matthias Heimbeck geht anhand von vielen spannenden Beispielen aus seinen eigenen Gründungen auf folgende Fragen ein:

Was sind die relevanten digitalen Prinzipien, die ich im Konzept beachten muss? Welche Eigenschaften, Chancen und Herausforderungen stellt die Digitalisierung für Entrepreneure? Wie setze ich mich langfristig auch ohne Forschungszentrum vom Wettbewerb ab? Wie kann ich digitale Produkte als Komponenten verwenden?

Time
19.10.19, 16:45 - 17:45 (CEST)
Location
Hörsaal A
Referenten
Von technischen Innovationen zu tragfähigen Geschäftsmodellen
Dr. Nils Faltin, Prof. Dr. Christian Köhler
Von technischen Innovationen zu tragfähigen Geschäftsmodellen

Ob Forscher oder Tüftler, wer eine technische Innovation hervorgebracht hat,
möchte etwas daraus machen. Aber nur selten führt der zunächst ins Auge
gefasste Anwendungsbereich zum Erfolg. Es lohnt sich weiter zu suchen, bis
eine Anwendung gefunden ist, bei der die Innovation einen deutlichen
Mehrwert ausspielen kann. Es ist nicht unähnlich der Arbeit eines
Trüffelschweins, das lange nach den begehrten Pilzen im Waldboden sucht und
dazu feinen Geruchsspuren folgt, bis es auf sie stößt.

Erste Ideen entstehen im Kreis der Erfinder, aber oft sind es Außenseiter,
die anderes Wissen, Erfahrungen und Bedürfnisse haben und dadurch neue
Bereiche der Anwendung assoziieren können. Wer mit seiner Erfindung erste
Prototypen baut und sie für verschiedene Zielgruppen erlebbar und
"begreifbar" macht, bekommt von diesen Zielgruppen oft wertvolle Impulse für
weitere Erkundungen. Auch Pilotprojekte, in denen die Innovation in einem
neuen Bereich erprobt wird, liefern solche Einsichten.

Es gilt daher im unternehmerischen Handeln flexibel zu bleiben, mit dem
Startkapital sparsam zu wirtschaften um für neue Produkte und Anwendungen
offen zu bleiben. In den Erzählungen erfolgreicher Gründer finden sich immer
wieder solche Schwenks in der Ausgestaltung des Produkts oder des Vertriebs
die schließlich in ein erfolgreiches Geschäftsmodell mündeten. Eric Ries,
der Autor des Buches "Lean Startup", nennt solche strategischen Schwenks
"Pivot". Günter Faltin spricht von der Reifung des unternehmerischen
Konzepts.

Time
19.10.19, 18:00 - 19:00 (CEST)
Location
Hörsaal C
Referenten
Entrepreneurs4Future: Lösungen für die Klimakrise
Christian Ahlers, Michael Schmelcher, Ben Urbanke
Entrepreneurs4Future: Lösungen für die Klimakrise

Wir müssen es als das benennen, was es ist: Wir sind mitten drin in der Klimakrise. Die FridaysForFuture-Bewegung mahnt die Dringlichkeit an. Die Scientists bestätigen die wissenschaftliche Grundlage. Und die EntrepreneursForFuture erklären: Die streikenden Schülerinnen und Schüler haben Recht - und wir die geforderten Alternativen. Die Profis aus der Wirtschaft wissen um die Kraft innovativer Geschäftsmodelle und Technologien, die das Klima schützen und profitabel sind. Erneuerbare Energien, ökologische Landwirtschaft, Kreislaufwirtschaft und eine neue Mobilität schaffen und sichern zukunftsfähige Arbeitsplätze.

Doch die Politik schützt die Wirtschaft der Vergangenheit.

Daher haben sich jetzt schon mehr als 2.400 Unternehmen als „Entrepreneurs For Future“ zusammengetan. Zu den Unterzeichnenden gehören Unternehmen verschiedener Größe und zahlreicher Branchen, z.B. Werner & Mertz, elobau, Paessler AG, Enercon, Neumarkter Lammsbräu, Hipp oder Bio Company, aber auch Großunternehmen wie Remondis oder Veolia und zahlreiche grüne Startups und Clean-tech Firmen. Die Entrepreneurs for Future sprechen sich für eine wirksame und planbar steigende CO2 -Bepreisung für alle Sektoren aus. So werden auch Investitionen in eine kohlenstoffarme Infrastruktur, Kohlendioxid-sparende Technologien und Produkte gelenkt. Wenn wir jetzt handeln, ist eine geregelte Dekarbonisierung der Wirtschaft möglich.

Time
20.10.19, 10:45 - 13:00 (CEST)
Location
Hörsaal D
Referenten
Senior Social Entrepreneurship
Ralf Sange
Senior Social Entrepreneurship

Der Workshop richtet sich an Menschen mit Berufserfahrung über 50, die sich mit dem Gedanken tragen, sich mit einem Sozialunternehmen selbständig zu machen oder sich allgemein für das Thema interessieren.

Meine langjährige persönliche Erfahrung als Senior Social Entrepteneur und Berater für Gründer 50plus zeigt mir, dass dieses Thema mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, je mehr die Auswirkungen des demographischen Wandels spür- und sichtbar werden.

Viele Gründungsinteressierte bewegen folgende Fragen:

Bin ich persönlich und fachlich geeignet für Social Entrepreneurship? Wie viel Zeit bleibt mir noch im Berufsleben und lohnt sich die Mühe überhaupt? Welche Chancen habe ich, welchen Risiken sehe ich mich gegenüber? Was sind meine besonderen Stärken? Wie finde oder überprüfe ich meine Gründungsidee?

Die Motive sind so vielfältig wie die Gruppe der Gründer über 50: sich nicht auf das „Altenteil“ zurückziehen zu wollen, nach der Familienphase wieder in das Berufsleben einzusteigen, sich endlich von beruflichen Zwängen und Weisungen zu befreien, ihr Know-how, ihr Fachwissen oder ihre Patente zu Ihrem eigenen Nutzen verwerten, aus der Arbeitsuche eine interessante berufliche Perspektive zu entwickeln oder einfach es den anderen noch mal so richtig zu zeigen.

Zentrale Fragestellungen, die im Workshop behandelt werden, sind:

  • Wie sieht die aktuelle "Szene" der Senior Social Entrepreneurs in Deutschland aus?
  • Welche Beweggründe und Motive haben Senior Social Entrepreneurs?
  • Welche "guten Beispiele" gibt es?
  • Gibt es spezifische Hindernisse oder auch besondere Vorteile für ältere Sozialunternehmer?
  • Welche Stratgien können ältere Gründer allgemein und Senior Social Entrepteneurs im besonderen anwenden, um ihre Vorstellungen und Ziele zu realisieren?
  • Kann die genossenschaftliche Gründung ein gangbarer Weg sein?
  • Erfahrungsaustausch und Diskussion mit den Teilnehmen am Workshop

Ich freuem ich auf einen angeregten Austausch mit Ihnen!

Time
20.10.19, 10:45 - 11:45 (CEST)
Location
Akademischer Senat
Referenten
Mentale Nachhaltigkeit: Wie können wir unser Unternehmen in eine Humane Zukunft steuern?
Prof. Dr. Bernd Fittkau, Gerd Hofielen
Mentale Nachhaltigkeit: Wie können wir unser Unternehmen in eine Humane Zukunft steuern?

Mentale Nachhaltigkeit: Wie können wir unser Unternehmen in eine Humane Zukunft steuern?
– am Beispiel der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ)

Referenten:

  • Prof. Dr. Bernd Fittkau (Wiss. Beirat der GWÖ)
  • Gerd Hofielen (GWÖ-Berater)

Drei große Herausforderungen muss die Menschheit im 21. Jahrhundert bewältigen – so der israelische Historiker Y. N. Harari:

  1. Die Klima-Katastrophe abwenden – hier hat Greta’s F4F-Bewegung erstaunliches geleistet. Welche praktischen Schritte müssen folgen?
  2. Verhinderung eines atomaren Krieges. Die steigende Kluft zwischen Arm und Reich mit ihren Kriegs-Metaphern heizt die Aufrüstungs-Dynamik an.
  3. Bewältigung der Folgewirkungen der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz. Wie können Unternehmen diese technologischen Entwicklungen menschengerecht in ihre Zukunftsplanungen einbeziehen?

Unternehmerinnen und Mitarbeiterinnen brauchen für diese Aufgaben eine innere Orientierung, die Nachhaltigkeit im Tun ermöglicht. Die gesellschaftlich angebotenen Orientierungsmuster, wie Konkurrenz, Wachstum, Gewinnmaximierung, Eigennutz-Dominanz, Sofort-Bedürfnis-Befriedigungs-Ansprüche, materielle Habens-Modus-Identitäten, die unsichtbare Hand des Marktes, hierarchische Top-down-Entscheidungen, … erscheinen als keine guten Ratgeber. Eher scheinen sie Treiber und Attraktoren für obige Problemfelder.
Gibt es ein Orientierungsmuster, das als innere Richtschnur für eine wünschenswerte Entwicklung von Unternehmen und Individuen in die Zukunft dienen kann? Die Gute Nachricht: Ein solches Transformations-Modell gibt es: Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) mit ihrem Werte-Quartett (Menschenwürde-Solidarität-Ökologische Nachhaltigkeit-Demokratische Mitbeteiligung). Es ist das zentrale Ökonomie-Modell, das im neuen Club of Rome-Bericht „Wir sind dran“ (E. U. v. Weizsäcker u.a. 2017), in dem eine neue Aufklärung angemahnt wird, der Politik national und global empfohlen wird. Übrigens: Auch die erste europäische Aufklärung mit Kants „Goldener Regel“ kann uns immer noch als gültiger innerer Wegweiser dienen.

Wir wollen das an einigen konkreten Unternehmens-Beispielen diskutieren und laden Sie herzlich dazu ein.

Time
20.10.19, 12:00 - 13:00 (CEST)
Location
Hörsaal B
Referenten