Unsere Entrepreneur Highlights aus dem Jahr 2018 und worauf wir uns im Jahr 2019 freuen dürfen

Frisch aus der Winterpause melden wir uns zurück mit einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2018 und möchten an dieser Stelle auch schon einen Ausblick auf das kommende Jahr geben.

Thema des Monats

Wir können sogleich zu Beginn eine Neuerung verkünden: Die Stiftung stellt jeden Monat unter ein besonderes Thema. Das Thema des Monats wird beispielsweise durch unsere anstehenden Events und Workshops geprägt. Lesen Sie hierzu mehr in unserem Blogbeitrag „Thema des Januars 2019: Lean Entrepreneurship„.

Bild: © Rafael Kugel

Was hat sich 2018 in der Gründerszene getan?

Innovative Gewinner, wechselnde Start-Up Besitzer, vielversprechende Newcomer. Das Jahr 2018 ist gerade vorbei und wir blicken auf spannende Ereignisse der Start-Up Welt zurück. Was ging 2018 in der Gründerszene vor sich? Lesen Sie hier:

Dies sind die Startup Gewinner des Jahres 2018:

Rubin Lind, 19 Jahre, gewinnt den Gründer des Jahres Award 2018 mit Skills4School

Noch während der Schulzeit, mit 17 Jahren, hat Rubin Lind sein Unternehmen gegründet. Mit einer cleveren Bildungs-App will er das Lernen verbessern. Skills4School ist eine Lernplattform für Schüler, welche es ihnen ermöglicht, passend zum Unterricht, zum Schulbuch und an den Lehrer angepasst zu lernen. Wir finden, eine progressive Idee und wünschen Rubin alles Gute für die Zukunft!

Gründer.de hat den Gründer des Jahres Award in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. Mit diesem Preis soll eine Auszeichnung vergeben werden, die die beeindruckendste Geschichte aus der deutschsprachigen Gründerszene belohnen sollte.

Bild: © Tobias Theiss

Ineratec wurde mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet

Der Deutsche Gründerpreis ist eine bedeutende Auszeichnung für erfolgreiche Gründerinnen und Gründer in Deutschland. Er wird jährlich für vorbildhafte Leistungen bei der Entwicklung von innovativen und tragfähigen Geschäftsideen und beim Aufbau neuer Unternehmen in den Kategorien Schüler, Start-Up, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen.
Text: © BMWi

Ineratec ist es gelungen, gigantische chemische Anlagen auf Miniaturformat zu schrumpfen. Die dezentral nutzbaren Reaktoren produzieren beispielsweise mit Hilfe von Solar- oder Windenergie synthetische Kraftstoffe fürs Auto oder erzeugen aus Abfallgasen hochwertige Ausgangsstoffe für die chemische Industrie“, lobt die Jury des Deutschen Gründerpreises.

„Wir verkaufen nicht nur Anlagen. Wir stehen für eine Vision“, betont der Wirtschaftsingenieur. Ineratec wolle Anlagen bauen, die weltweit tausendfach dezentral zum Einsatz kommen sollen. „Wir gehen dorthin, wo die Rohstoffe anfallen. Unsere Rohstoffe sind das, was andere als Abfälle bezeichnen.“

Gewinner des Youth Citizen Entrepreneurship Wettbewerbs 2018

Der Youth Citizen Entrepreneurship Wettbewerb ist ein internationales Programm, das jungen Entrepreneuren eine Plattform bietet ihre Ideen und Projekte vorzustellen und durch kontinuierliches Feedback zu verbessern und weiterzuentwickeln.

Best Idea: Shadi Alzu’bi mit Water Watt

Der 24-jährige Shadi Alzu’bi konnte mit seiner Idee Water Watt überzeugen. Seine Idee hilft mittels eines kleinen und kostengünstigen Tools Elektrizität in Auffangstationen für Geflüchtete zu erzeugen. Dieses Werkzeug wird aus recycelten Kunststoffwasserrohrleitungen hergestellt. Shadi reiste aus Jordanien an, um den Preis persönlich auf dem Entrepreneurship Summit 2018 entgegenzunehmen.

Best Project: Venoranda Kuboka mit „Waridi” is a Swahili word meaning rose flower

Venoranda Kuboka setzt sich gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch von Frauen ein. Ihr Projekt „Waridi“ möchte das Bewusstsein für die Anwesenheit von Gewalt gegenüber Frauen in Kenya erhöhen und gibt Opfern die Möglichkeit, über Geschehenes in einem geschützten Raum zu sprechen sowie Selbstverteidigung zu erlernen.

 

Große Exits des Jahres 2018 

Sechs Jahre hatten Mehmet Yilmaz, Andrej Matijczak und Joshua Cornelius Freeletics gebootstrappt – im August 2018 ließen sich die Gründer dann für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag aus ihrem Start-Up herauskaufen. Die Investorengruppe besteht unter anderem aus Causeway Media Partners, Jazz Venture Partners, Fitlab und Daniel Sobhani, der Freeletics schon vor dem Exit als CEO geleitet hatte.

Für 285 Millionen Euro übernahm Scout24 im Juli das Start-Up Finanzcheck. Die Summe ging an Gründer Moritz Thiele und mehrere Investoren, darunter Acton, Highland Capital Partners und Btov. Finanzcheck startete 2012 und vermittelt Konsum-Kredite.

Bild: © Freeletics
Text: © Gründerszene

Was passiert 2019?

Das Kick-Scooter-Start-Up Tier Mobility ist im Herbst 2018 mit seinem Sharing-Dienst in Wien gestartet, mittlerweile lassen sich die elektrischen Tretroller in Lissabon, Paris und im spanischen Saragossa ausleihen. Gleich im ersten Jahr steckten Investoren 27 Millionen Euro in das Unternehmen. 2019 wird Tier Mobility weiter in Europa expandieren. Sollte die Gesetzesänderung für die Erlaubnis der Roller kommen, wird es den Service endlich auch in Deutschland geben.
Text: © Gründerszene

Die Vertical-Farming-Pflanzenschränke von dem Start-Up Infarm sind nun auch in deutschen Supermärkten zu finden. Anfang 2018 erhielt das Unternehmen in einer Finanzierungsrunde noch 20 Millionen Euro, um nun in 2019 eine Expansion in Europa anzusteuern.

Nahrungsmittelmarkt im Wandel 

Das Thema Ernährung wird auch 2019 weiterhin interessant bleiben. Verbraucher werden zunehmend hinterfragen, wo ihre Produkte herkommen. So wird Soja beispielsweise zum Teil in riesigen Monokulturen auf ehemaligen Waldflächen angebaut. Milchersatz aus Hafer oder Cashews gibt es daher schon als Alternative in Tetrapaks zu kaufen. Auf dem Entrepreneurship Summit 2018 stellten Libuni ihre CO2-freundliche Pflanzendrink-Basis vor, bei welcher der Verpackungsaufwand geringer ausfällt als bei vielen vergleichbaren Pflanzendrinks.

Generation Z betritt den Arbeitsmarkt

Die sogenannten Generation Z Arbeitnehmer (Jahrgänge von etwa 1995 bis 2010) betreten nun den Arbeitsmarkt. Unternehmen müssen für die Generation Z umdenken und sich, wie auch schon bei der vorherigen Generation „Gen Y“, auf die „Digital Natives“ einstellen. Hierbei spielen vor allem Herausforderungen und interessante Projekte, genauso wie gute Entwicklungsmöglichkeiten eine große Rolle.

Mit diesen Informationen und Anregungen wünschen wir Ihnen einen guten Start in das Jahr 2019!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.