Ernst Ulrich von Weizsäcker

Wurde 1939 in Zürich geboren. Er studierte Physik in Hamburg (Dipl. Phys.) und promovierte 1969 in Freiburg zum Dr. rer. nat. (Biologie). 1972 wurde er zum o. Prof. für Biologie an der Universität Essen berufen. Von 1975-80 war er Präsident der Universität Kassel und ging anschließend als Direktor ans UNO Zentrum für Wissenschaft und Technologie nach New York. 1984 wurde er Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik in Bonn und 1991 Präsident des Wuppertal Instituts for Klima, Umwelt, Energie. Von 1998 bis 2005 war er Mitglied des Deutschen Bundestages (Wahlkreis Stuttgart Süd, SPD) und wurde 2002 Vorsitzender des Umweltausschusses. Anschließend nahm er die Berufung als Dean der Bren School for Environmental Science and Management, an der University of California, Santa Barbara an. Seit 2012 ist er Ko-Präsident des Club of Rome. Er wohnt in Emmendingen im Breisgau.

Zu seinen Publikationen zählen Erdpolitik (1989); Faktor Vier (1995), Grenzen der Privatisierung (2006) und Faktor Fünf (2010). 2017 kommt als Bericht des Club of Rome das von ihm konzipierte und redigierte Buch „Wir sind dran“ (engl. „Come On“) heraus.