Sebastian Erdmann

Sebastian Erdmann arbeitete nach seinem Maschinenbaustudium für ein Jahr in Uganda an einem Forschungszentrum für Energietechnik und gründete dort eine Energiesparherdfabrik. Nach dem Ugandaaufenthalt entwickelte Sebastian während seines Studiums der Erneuerbaren Energien eine neuartige Idee für die Produktion und den Vertrieb von Energiesparherden, die nach Bildung eines Teams zu einem Geschäftsmodell weiterentwickelt wurde. Die Gründung des zweiten Unternehmens befindet sich derzeit im Endstadium der Planung.

Es geht dabei im Kern um einen Energiesparherd als Bausatz, der zunächst in Deutschland vorgefertigt und mit Informations- und Bildungsmaterialien in Entwicklungsländer verschickt. Dort wird er in zwei Stufen zu einem Herd. Zunächst werden die Teile gebogen und jeweils fünf Bausätze platzsparend in einem Karton verpackt. Die Endmontage erfolgt in kleinen Werkstätten, dauert weniger als eine Stunde und es werden keine speziellen Werkzeuge benötigt. Der Herd an sich spart gegenüber oft verwendeten ineffizienten und gesundheitsgefährdenden offenen Feuern bis zu 65 % Energie ein und verursacht deutlich weniger Emissionen. Da es sich bei dem Herd um einen Mikroholzvergaser handelt, besteht für den Endnutzer die Möglichkeit den Herd über die generierte Holzkohle in wenigen Monaten abzuzahlen. Weitere Informationen gibt es auf GloW-Energy und/oder auf facebook.

Video: GloW Energy – Energiesparherde als Bausatz für Entwicklungsländer