Was in New York und Paris bereits funktioniert, soll auch in Berlin gelingen. Hier soll der erste kooperative Supermarkt entstehen, der seinen Konsumenten gehört. Einkaufen und mitbestimmen kann, wer Genossenschaftsmitglied wird und monatlich 3 Stunden im Projekt mitarbeitet. Das Ziel: nachhaltige, hochwertige Produkte zu vergleichsweise günstigen Preisen.

Dabei gilt es aber auch zu hinterfragen, wie die Lebensmittel überhaupt in die Läden und in unseren Einkaufskorb kommen. Dies zeigt eine aktuelle Oxfam-Studie, die den deutschen Supermärkten im internationalen Vergleich ein katastrophales Ergebnis bescheinigte: vom Schutz der Arbeiter/innen über den Umgang mit Kleinbauern und Kleinbäuerinnen bis hin zu Transparenz bei den Lieferketten. Durchweg schnitten die großen Supermarktketten schlecht ab.

Bei SuperCoop geht es nicht um Gewinne, sondern um Zugang zu guten Produkten für alle, gerechtes Wirtschaften und Transparenz. Damit alle profitieren: Landwirte, Konsumenten und die Umwelt.

Dieses Interview ist entstanden auf dem Entrepreneurship Summit 2019. Mitinitiatorin des Projektes, Johanna Kühner, erzählt von der Vision eines gemeinschaftlich geführten Supermarktes, den Zielen und aktuellen Herausforderungen.

 

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